Bergwanderwoche im Wallis 2011

 

 

Vom 03. bis 09. Juli 2011

 Am Frühen Morgen des Sonntags, 3, Juli machten sich über 50 Teilnehmer auf den Weg in die Schweiz, ins Oberwallis. Die Fahrt mit dem Bus ging über Bregenz, Chur, Bellinzona, den Nuvenenpaß, durchs Rhonetal nach Saas Almagel ins Hotel Kristall – Saphir unserem Standort für die nächsten 6 Tage. Es waren Bergwanderungen im Bereich der 4000er geplant; für einige auch die Besteigung eines solchen Riesen. Unsere vier Wanderführer, Dieter, Karin, Jutta, Inge, hatten sich schon vorher ausgiebig über die Tourenmöglichkeiten informiert und hatten für alle Teilnehmer entsprechend der Anforderungen Bergtouren ausgearbeitet.

Montag:

Alle Teilnehmer fuhren mit dem Postbus zum nahe gelegenen Mattmark- Stausee.
Hier trennten sich die Gruppen um Touren mit  verschiedenen Anforderungen zu gehen. Wir folgten den Spuren der  Walser hinauf zum Grenzpass Monte Moro. Erst gings am Stausee entlang, übers Ofental zum Tälliboden, dann auf der alten Passroute auf 2868m zum mit einer goldenen Madonna gekrönten Übergang nach Italien. Ein einmaliger Blumenreichtum rund um den Stausee und sehr neugierige Murmeltiere erfreuten die Teilnehmer der Tour.

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Dienstag:

Da wir nie ganz sicher waren ob das gute Wetter hält, planten wir für den 2. Tag gleich ein Highlight, das Mattertal, mit dem alles beherrschenden Matterhorn.
Helmut brachte uns sicher mit dem Bus nach Täsch, von hier gings für viele mit den 4 x 4 Taxis auf die Täschalp und über den Tufterer Höhenweg nach Zermatt. Unsere Gruppe ging über die Obere Sattla (2700m) – Tufteren – Sunnegga – nach Zermatt. Einige ließen es sich nicht nehmen mit dem Zug nach Zermatt zu fahren und auf den Gornergrat zu gehen. Am Abend trafen alle wieder in Zermatt oder am Bus in Täsch zusammen, zur Rückreise nach Saas Almagel.

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Mittwoch:

Mit dem Gsponer Höhenweg wartet ein besonderes Schmankerl auf den Walliswanderer, der schönste Weg ins Saastal. Der Weg führt ca 18km taleinwärts, im Höhenbereich von 1900 bis 2500m, mit Dauerblick auf die gegenüber liegenden Gipfel der Mischabelgruppe und hinunter ins Saastal. Wir wanderten bis zum Kreuzboden, begleitet von einem  überwältigendem Blumenreichtum, urigen Almhütten, Lärchen- und Arvenwäldern.
Einige Teilnehmer gingen den Tag gemütlicher an. Sie fuhren mit der Seilbahn zum Kreuzboden und Hohsass(3100m) mitten ins Weißmiesgletschergebiet. Hier hat man eine Aussicht auf achtzehn 4000er. Auf einem Lehrpfad kann man vieles über diese Berge und Gletscher erfahren.

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Donnerstag:

Startpunkt war in Saas Fee die Gondelbahn zum Felskinn; von dort  mit der Metro Alpin unterirdisch weiter zum Mittelallalin auf 3450m. Ein guter Startpunkt zur Besteigung des Allalinhorns als Tagestour.
Heiner ,Christoph und Hans wollten heute endlich ihren 4000er erobern, das Allalinhorn. Sie machten sich  gut ausgerüstet schon etwas früher auf den Weg. 
Alle Anderen hatten es heute bequemer. Wir genossen lange die Superaussicht auf dem Mittelallalin und dem Drehrestaurant. Anschließend gins mit der Bahn wieder abwärts zum Felskinn (2990m), über den Chessjengletscher zur Britanniahütte. Ein Muß ist hier die Besteigung des Kleinallalin der eine überwältigende Aussicht auf den Mattmark –Stausee und die Berg- und Gletscherwelt der 4000er bietet. Ein wunderschöner Rückweg führt zur Seilbahn Plattjen, die uns nach Saas Fee brachte. Nach der verdienten Kaffepause wanderten wir noch auf dem Waldweg direkt zurück ins Hotel. Unsere 3 erfolgreichen Gipfelstürmer erwarteten uns bereits glücklich und etwas stolz auf ihre Leistung.

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Freitag:

Die letzte Tour war eigentlich die Fortsetzung des Gsponer Höhenwegs bis zum Saastalschluß. Sie führte vom Kreuzboden (2397m) zur Almageller Alp und über den Erlebnispfad zurück nach Saas Almagel. Durch das Gewitter in der Nacht hatten wir am Freitag ganz klare Luft und sehr gute Sicht. Wir wanderten am Panorama der vielen 4000er entlang. Ein Teil des Weges ist ein Blumenlehrpfad und die Pflanzen am Weg wetteiferten an Farbe, Fülle, und Duft. Nach der Einkehr auf der Almageller Alp stiegen wir noch den Erlebnispfad nach Saas Almagel ab. Das Highlight des Steigs sind 2 Hängebrücken (45 und60m) und gesicherte Felspassagen.

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Wir hatten in dieser Bergwoche keine Verletzten und Kranken zu beklagen – Kein Wunder wir waren ja auch ohne Teamarzt unterwegs.

Unser Dank geht wieder einmal an Dieter und Grete für die perfekte Organisation und das schöne Wetter das er bestellt hatte und an Helmut für die gute und sichere Busreise. Der Dank geht auch an unsere Bergführer die ihr möglichstes getan haben, besonders an Jutta, die bei der Bergwoche ihren Einstand als frischgebackene Tourenleiterin erproben konnte.

 

Inge König-lumer